Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, Landshut
Studierende berichten, warum sich der Besuch lohnt

T-Shirt mit der Aufschrift "Hauswirtschaftsmädels 2017-2019 - Mit Herz dabei"

Die Vielfalt einer Schule lebt von den einzelnen Persönlichkeiten der Studierenden. Sechs ehemalige Hauswirtschaftsmädels des Jahrgangs 2017 bis 2019 blicken zurück.

Sie beschreiben, warum es sich lohnt, die Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, im Herzen von Landshut zu besuchen.

Regina Anetsberger

Ehemaliges Hauswirtschaftsmädel - Regina Anetsberger
"Manche Fächer z. B. Ernährung kann ich gut in meinen Erstberuf einfließen lassen und weil ich in einen landwirtschaftlichen Betrieb einheiraten werde, wollte ich die Schule besuchen."

Name: Regina Anetsberger
Alter: 27 Jahre
Erstberuf: PTA (Pharmazeutisch-technische Assistentin)

Interview mit Regina Anetsberger

Was war Ihr Anreiz, die Schule zu besuchen?

  • Dass ich einen Haushalt sachkundig führen kann.
  • Manche Fächer z. B. Ernährung kann ich gut in meinen Erstberuf einfließen lassen.
  • Weil ich in einen landwirtschaftlichen Betrieb einheiraten werde.

Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

  • Dass ich meine Familie gesund und ausgewogen ernähren kann.
  • Dass ich durch gute Organisation, Zeit und Kraft sparen kann.
  • Viele tolle Erinnerungen an das, was unsere Klasse erlebt hat.
  • Werte und Umwelt zu schätzen.

Was hat Ihnen gefallen?

  • Dass ich sehr nette Leute kennen lernte.
  • Dass theoretische Inhalte praxisorientiert vermittelt worden sind.
  • Dass ich mich persönlich weiterentwickelt habe.

Veronika Geisberger

Ehemaliges Hauswirtschaftsmädel - Veronika Geisberger
"Ich habe nach einem Landwirtschaftsstudium begonnen, als Betriebshelferin zu arbeiten. Da mir neben landwirtschaftlichen Einsätzen auch hauswirtschaftliche Einsätze zugeleitet wurden, habe ich mich entschlossen, die Hauswirtschaftsschule zu besuchen, um meine Einsatzfamilien noch besser unterstützen zu können."

Name: Veronika Geisberger
Alter: 27 Jahre
Erstberuf: Betriebshelferin

Interview mit Veronika Geisberger

Was war Ihr Anreiz, die Schule zu besuchen?
Ich habe nach einem Landwirtschaftsstudium begonnen, als Betriebshelferin zu arbeiten. Da mir neben landwirtschaftlichen Einsätzen auch hauswirtschaftliche Einsätze zugeleitet wurden, habe ich mich entschlossen, die Hauswirtschaftsschule zu besuchen, um meine Einsatzfamilien noch besser unterstützen zu können.
Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?
Ein Bewusstsein für den Wert der Hauswirtschaft. Aus dieser Schule kann wirklich jeder etwas mitnehmen, egal welchen Alters, Geschlechts oder Berufs. Kenntnisse in der Hauswirtschaft sind Grundlage für einen nachhaltigen Lebensstil.
Was hat Ihnen gefallen?
Die viele Praxis: Kochen, Nähen, Wäschepflege, Hausgartenbau.
Das gemeinsame Mittagessen während der Unterrichtstage.
Die Exkursionen z. B. in den Landshuter Schlachthof, zu den Weihenstephaner Gärten oder der Besuch der Großküche.

Carolin Lorenzer

Ehemaliges Hauswirtschaftsmädel - Carolin Lorenzer
"Grundrezepte für jeden Tag erlernen, Zeitmanagement und Kalkulation, Persönlichkeitsentwicklung. Ich bin stolz auf mich, dass ich meine Arbeit, die Schule und mein Privatleben unter einen Hut bekommen habe."

Name: Carolin Lorenzer
Alter: 26 Jahre
Erstberuf: Diplom Verwaltungswirtin

Interview mit Carolin Lorenzer

Was war Ihr Anreiz, die Schule zu besuchen?

  • Praktisches Arbeiten im Haushalt
  • Ablauf und Organisation
  • Grundrezepte für jeden Tag
  • Vorbereitung auf späteres Familienleben auf dem Hof neben der Arbeit
  • Zeitmanagement und Kalkulation
  • Persönlichkeitsentwicklung

Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

  • Organisation und Einteilung
  • Fertige Menüs kochen
  • Viele Freundschaften
  • Zusätzlich bin ich stolz auf mich, dass ich meine Arbeit, die Schule und mein Privatleben unter einen Hut bekommen habe.
  • Horizonterweiterung
  • Überdenken von Anschauungen

Was hat Ihnen gefallen?

  • Praxisunterricht
  • Neue Erfahrungen
  • Die Zeit mit den Mädels (sehr familiär)
  • Exkursionen
  • Viel Neues gelernt, das für Allgemeinwissen und auch im Alltag nützlich ist
  • Teamgeist
  • "Freundschaftlicher" Umgang mit den Lehrkräften

Katrin Schwertl

Ehemaliges Hauswirtschaftsmädel - Katrin Schwertl
"Es war immer alles super geplant, somit konnte ich auch ohne Probleme weitermachen, obwohl ich mein 2. Kind im Juni 2018 bekam."

Name: Karin Schwertl
Alter: 30 Jahre
Erstberuf: PKA

Interview mit Katrin Schwertl

Was war Ihr Anreiz, die Schule zu besuchen?
Im Juni 2017 heiratete ich in den landwirtschaftlichen Betrieb meines Mannes ein. Da wir im Oktober 2016 unser 1. Kind bekamen, wollte ich die Hauswirtschaft von der Pike auf erlernen, um unseren Haushalt optimal zu führen. Außerdem hoffte mein Mann, dass ich "an gscheidn Kartoffelsalat" lerne.

Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

  • Viele gute Rezepte, an die man sich zuhause oft nicht traut.
  • Nähen ist jetzt eine kleine Leidenschaft geworden.
  • Wissen über finanzielle Haushaltsführung und vieles mehr.
  • "An gscheidn Kartoffelsalat!"

Was hat Ihnen gefallen?

  • Der Besuch der "Grünen Woche" und viele andere Exkursionen.
  • Es hat sich eine tolle Gemeinschaft gebildet.
  • Es war immer alles super geplant, somit konnte ich auch ohne Probleme weitermachen, obwohl ich mein 2. Kind im Juni 2018 bekam.

Maria Thalmair

Ehemaliges Hauswirtschaftsmädel - Maria Thalmair
"Während meiner zweijährigen Elternzeit hat sich der Studiengang optimal ergänzt und der Besuch war es absolut wert. Ich fand die tolle Klassengemeinschaft unter uns Mädels überragend. Die Studienreise nach Berlin zur Grünen Woche war für mich ein Highlight."

Name: Maria Thalmair
Alter: 42 Jahre
Erstberuf: Bankkauffrau

Interview mit Maria Thalmair

Was war Ihr Anreiz, die Schule zu besuchen?
Ich hatte seit vielen Jahren das Interesse, an der Hauswirtschaftsschule teilzunehmen. Leider war dies während meiner Vollzeittätigkeit in meinem Erstberuf nicht umsetzbar.
Während meiner zweijährigen Elternzeit hat sich der Studiengang nun optimal ergänzt und der Besuch war es absolut wert.
Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?
Viele tolle Eindrücke und Erlebnisse: Der Studiengang bietet mit den unterschiedlichen Fächern viele Facetten, die im Gesamten das tägliche Leben bereichern und erleichtern.
Auch die bewusste Einstellung zur Natur, zur Region, zur Saison, zu Lebensmitteln, zu Arbeitsabläufen und vielem mehr wurde bei mir gestärkt.
Was hat Ihnen gefallen?
Ich fand die tolle Klassengemeinschaft unter uns Mädels einfach überragend.
Auch die fachliche Kompetenz und das harmonische Zusammenwirken mit den Lehrkräften waren super.
Die Exkursionen zu den einzelnen Betrieben waren sehr interessant und die Studienreise nach Berlin zur „Grünen Woche“ war für mich ein absolutes Highlight.

Maria Zuhr

Ehemaliges Hauswirtschaftsmädel - Maria Zuhr
"Schon in meiner Kindheit war mir meine Mama (Hauswirtschaftsmeisterin) ein großes Vorbild in Sachen moderner Haushaltsführung. „So will ich auch mal werden“ dachte ich mir schon als kleines Mädchen."

Name: Maria Zuhr
Alter: 25 Jahre
Erstberuf: Altenpflegerin

Interview mit Maria Zuhr

Was war Ihr Anreiz, die Schule zu besuchen?
Schon in meiner Kindheit war mir meine Mama (Hauswirtschaftsmeisterin) ein großes Vorbild in Sachen moderner Haushaltsführung. „So will ich auch mal werden“ dachte ich mir schon als kleines Mädchen. „Da freut sich bestimmt mal ein Mann, wenn ich gut kochen kann.“ Obwohl sich zunächst eine etwas andere Berufslaufbahn ergeben hat, ließ mich der Gedanke nie los, doch noch diese Schule zu machen. Vor gut eineinhalb Jahren bewarb ich mich dann „auf den letzten Drücker.“ Es ergab sich ganz spontan – man möchte sagen, es sollte so sein. Und es war die beste Entscheidung. Heute freut sich mein Mann, dass er eine Frau hat, die nicht nur gut kochen kann.
Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?
Hausfrau zu sein kann oft sehr herausfordernd sein – vor allem auf einen landwirtschaftlichen Betrieb. Was ist eigentlich eine Hausfrau? Sie ist nicht „nur“ Köchin, Reinigungskraft und Gärtnerin. Sie ist auch Seelsorgerin, Pflegerin, Mutter, Ehefrau, Betriebsleiterin, usw.
All diese Facetten machen den Beruf der Hauswirtschafterin so herausfordernd, aber zugleich auch attraktiv und lebendig. In der Zeit der Hauswirtschaftsschule haben wir gelernt, diesen Herausforderungen in der heutigen Zeit gerecht zu werden und miteinander in Einklang zu bringen. Für das Führen eines modernen Haushalts und Betriebes haben wir das nötige Know-how bekommen.
Was hat Ihnen gefallen?
Die kompetente Betreuung durch die jeweiligen Fachlehrer gestaltete den Unterricht sehr lehrreich und lebendig. Man warf auch oft mal einen Blick „über den Tellerrand hinaus“ und bekam so interessanten Einblick in landwirtschaftliche Unternehmensführung. Das Ineinandergreifen von Haus- und Landwirtschaft wurde praxisnah vermittelt. Viele Exkursionen ermöglichten uns dazu auch gleich einen informativen Einblick vor Ort. Der Zusammenhalt unter den Studierenden und die daraus entstandenen Freundschaften machen diese Schulzeit unvergesslich.