Biodiversität und Landwirtschaft
Erlebnis-Rundgang im Salzdorfer Tal

Gruppe beim Rundgang 2019Zoombild vorhanden

Gruppe beim Rundgang 2019

Am 1. Juni 2019 stellten Vertreter des runden Tisches ‚Artenvielfalt Landshut‘ beim Rundgang durch das Salzdorfer Tal an mehreren Stationen vor, was unsere Landwirte bereits zum Erhalt der Biodiversität beitragen und zeigten Möglichkeiten auf, wie jeder einzelne Verbraucher dazu einen Beitrag leisten kann.
Imkereiverband Landshut
Dort konnte man mit erfahrenen Imkern diskutieren und Fragen stellen wie: Welches sind die Hautpflugzeiten der Bienen? Wie ist die Bestäubungsleistung der Insekten einzustufen? Was können Landwirte für eine jahreszeitlich angepasste Nahrungsversorgung von Insekten und Bienen tun?
Umweltstation Landshut
Im Mittelpunkt standen heimische Wiesenblumen. In einer Mitmachaktion wurden unterschiedliche Blumen ihren Samen zugeordnet und kleine Saatenkugeln gebastelt. Die Vielfalt, der Lebenszyklus und die Ansprüche an Futter- und Nistplätze von heimischen Wildbienen und Hummeln wurden anschaulich anhand von Modellen gezeigt. Und es gab Anregungen, was ein jeder einzelne tun kann, um im eigenen Garten ein Zuhause für Bienen und Hummeln anzubieten.
Bayerischer Bauernverband
Der Raum Landshut ist eine intensive Ackerbauregion. Artenreiche Wiesen, Streuobstflächen, Waldsaumstrukturen wie Hecken als Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen können unsere Landwirte nicht zum Nulltarif schaffen. Kreisobmann Georg Sachsenhauser erläuterte die bereits erbrachten Leistungen der Landwirte für die Natur. Er kann dabei auf Erfahrungen aus 45-jähriger Arbeit in und mit der Natur zurückgreifen.
Zwei Personen blicken auf Schaukasten

Info-Stand des Imkereiverbands Landshut

Frau hält Schaubild

Umweltstand der Stadt Landshut

Georg Sachsenhauser spricht im Freien zu mehreren Personen

Info-Stand Bayerischer Bauernverband

Bereich Forsten des AELF Landshut
An der Infostation zum Thema Wald erläuterte Ulrich Lieberth, Bereichsleiter Forsten des AELF Landshut, welche Möglichkeiten ein privater Waldbesitzer hat, den Grundsatz "Schützen und Nutzen" in seinem Wald umzusetzen.
Wasserberater des AELF Straubing
Sie verdeutlichten anhand des Regensimulators, was bei einem Starkregen passiert. Zwischenfrüchte und Gewässerrandstreifen dienen dem Grundwasserschutz, fördern die Bodenstruktur und somit die Biodiversität.
Mehrere Personen im Gespräch

Infostation ‚Wald‘ des AELF Landshut

Georg Steckenbiller mit drei Personen in Kuhstall

Betrieb Steckenbiller mit Milchtankstelle und Regiomat

Info-Stand Wasserberater

Infostand der Wasserberater des AELF Straubing