Pflanzenbau

Infos rund um den Pflanzenbau - von A wie Anbauhinweise bis Z wie Zwischenfrucht.

Meldungen

In den Gebieten Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg a. d. Laaber
Landwirtschaft und Grundwasserschutz vereinbaren

Wasserschutz-Projektgebiet Hohenthann

Bei einer angepassten Düngepraxis kann das Grundwasser auch in einem intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebiet in einen guten Zustand gebracht werden. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts in den Gebieten Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg a. d. Laaber. Wasserberater Hermann Kelnberger berät Landwirte dazu.  Mehr

Düngemaßnahmen im Herbst 2019 - was ist zu beachten?

Düngung

© mirpic - fotolia.com

Das neue Merkblatt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zur Herbstdüngung fasst die Vorgaben zusammen. 

Merkblatt zur Herbstdüngung 2019 (PDF) - LfL Externer Link

Düngung und gesetzliche Grundlagen

Zwischenfruchtaussaat für einen blühenden Herbst auf den Feldern

Im Landkreis Landshut finden sich viele Blühfelder, die für Artenvielfalt und der Bodengesundheit beitragen.

Kaum sind die Mähdrescher vom Feld, beginnt die Aussaat der Zwischenfrüchte. Die Bezeichnung Zwischenfrucht beschreibt die Stellung dieser Kultur innerhalb der Fruchtfolge und zwar in der Zeit nach der Ernte einer Hauptfrucht, z. B. Gerste, und vor der Aussaat der folgenden Hauptfrucht, z. B. Mais. Mittlerweile sind diese blühenden Flächen im Herbst ein fester Bestandteil der Feldfluren.  

Als Saatgut dienen Mischungen aus verschiedenen Pflanzengattungen und -familien. Kreuzblütler wie z. B. gelbblühender Senf steht neben violettblühender Phazelie. Öllein blüht in verschiedenen Farben, daneben stehen Sonnenblumen, Buchweizen, Wicken, verschiedene Kleearten und Gräser wie z. B. Rauhhafer. Zwischenfrüchte sind Lebensraum für viele Insekten, im Herbst eine wertvolle Bienenweide und ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität.
Vorteile für Landwirte
Natürlich haben Landwirte dadurch auch praktische Vorteile. An erster Stelle stehen hier der Erosionsschutz, die Förderung des Bodenlebens und somit der Bodenfruchtbarkeit und die Humusneubildung. Ein wichtiger Beitrag zum Grundwasserschutz ist die Verwertung des Reststickstoffs im Boden nach der Ernte und somit eine Reduzierung der Nitratverlagerung.
Beischtigung möglich
Zu besichtigen sind typische Zwischenfruchtmischungen auf den beiden Demonstrationsbetrieben auf großzügig angelegten Schauanlagen.

Bei Interesse an einer Betriebsbesichtigung oder einer Feldführung wenden Sie sich bitte an:

Gewässer sollen guten ökologischen Zustand erreichen
Demonstrationsbetriebe im Landkreis Landshut

Gülleausbringung mit Schleppschuhverteiler in stehenden Maisbestand

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie will bis spätestens 2027 für die Gewässer einen guten ökologischen Zustand erreichen. Die Landwirtschaft ist dabei gefordert, ihren Nährstoffeintrag zu reduzieren. Zwei Betriebe im Landkreis Landshut stehen beispielhaft für einen nachhaltigen, ressourcenschonenden Umgang mit Gewässern, Grundwasser, Boden und Klima.   Mehr

Düngung und gesetzliche Grundlagen

Düngung Gülle in Mais

Neben der neuen Düngeverordnung (DüV) sind für bestimmte Betriebe zusätzliche Vorgaben zum Inverkehrbringen von Wirtschaftsdüngern oder zur Erstellung einer betrieblichen Stoffstrombilanz relevant. Nachfolgend die wichtigsten Vorgaben im Verlauf der Düngesaison.   Mehr

Beim Ausstieg aus dem Leguminosenanbau müsste die verpflichtende Bereitstellung von 5% der Ackerfläche als ökologische Vorrangflächen zum Beispiel durch vermehrten Zwischenfruchtanbau ausgeglichen werden. Doch Leguminosenanbau ist auch ohne Pflanzenschutz möglich. Dies zeigen viele Ökobetriebe, die mit Hilfe mechanischer Verfahren wie Striegeln oder Hacken ihre Bestände weitgehend unkrautfrei halten.

Ansprechpartner für weitere Auskünfte zu diesem Thema

Frank Trauzettel
AELF Landshut
Klötzlmüllerstraße 3
84034 Landshut
Telefon: 0871 603-1200
Fax: 0871 603-1999
E-Mail: poststelle@aelf-la.bayern.de
Johann Wimmer
AELF Landshut
Klötzlmüllerstraße 3
84034 Landshut
Telefon: 0871 603-1211
Fax: 0871 603-1999
E-Mail: poststelle@aelf-la.bayern.de

Gelbes Heft
Versuchsergebnisse im Freilandgemüsebau

Gelbes Heft 2019

Das Gelbe Heft beinhaltet Versuchsergebnisse und Anbauempfehlungen nach den Richtlinien des Integrierten Pflanzenbaus sowie Kulturanleitungen wichtiger Industrie- und Frischgemüsearten für Niederbayern.  Mehr

Schwerpunkte

Wasserberatung in Niederbayern

Gewässerrandstreifen auf Feld

Die Wasserberater informieren Landwirte über die regionalspezifischen Gewässerqualitäten, eine gewässerschonende Bewirtschaftung von Äckern und Wiesen sowie Fördermöglichkeiten. 

Infos und Ansprechpartner - AELF Straubing Externer Link

Wildlebensraumberatung in Niederbayern

Feldhase

© M. Schäf

Der Wildlebensraumberater ist Ansprechpartner für Landwirte, Jäger und Jagdgenossen in Niederbayern. Ziel ist, Lebensräume für Wildtiere in der Agrarlandschaft zu verbessern und zusammen mit den Beteiligten praktikable Lösungen zu finden.  

Infos und Ansprechpartner - AELF Straubing Externer Link

Bekämpfung von Problempflanzen

Strandsimse

Strandsimse in Zuckerrüben

Landwirtschaftliche Kulturen konkurrieren auf dem Feld mit Unkräutern. Das Fachzentrum Pflanzenbau untersucht in Herbizidversuchen, wie Unkräuter bekämpft werden können. 

Problempflanzenbekämpfung in landwirtschaftlichen Kulturen pdf 212 KB

Unkrautsteckbriefe - LfL Externer Link

Samtpappel

Samtpappel

Beifußblättrige Ambrosie

Beifußblättrige Ambrosie

Zaunwinde

Zaunwinde

Sachkundenachweis im Pflanzenschutz

Vorderseite des Sachkundenachweises Pflanzenschutz

Am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten können Sie Ihren Pflanzenschutz-Sachkundenachweis beantragen. Die bundesweit einheitliche Karte braucht jeder, der Pflanzenschutzmittel anwendet, abgibt oder andere berät.  Mehr

Lesen Sie hierzu auch

Gartenbau

Informationen des Gartenbauzentrums Bayern Süd-Ost an unserem Amt in Landshut. Mehr

Pflanzenbau aktuell

Das Fachzentrum Pflanzenbau am AELF Deggendorf informiert: